Die Ausweisung von Naturpark-Schulen erfolgt bundesweit nach einheitlichen Kriterien des VDNs. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine auf Dauer angelegte Zusammenarbeit zwischen Schule und Naturpark vor dem Hintergrund einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), mit starken regionalen Bezügen. Die Zusammenarbeit von Naturpark und Naturpark-Schule, geht damit weit über die bisherige und auch weiterhin angebotene Durchführung von einzelnen Exkursionen und Veranstaltungen für Schulklassen im Naturpark Obere Donau hinaus, wie sie zum Beispiel gerne von Schullandheimgruppen auf der Burg Wildenstein oder anderen Orts, gebucht werden.
Lernen in Naturpark-Schulen
Der Naturpark, seine Ziele und seine Besonderheiten begegnen den Schülerinnen und Schülern während der gesamten Grundschulzeit auf immer wieder neue und spannende Art und Weise und schaffen so einen nachhaltigen Bezug zur Region.
Modulthemen mit Kontakt zur Region
Ob bei einer Exkursion in den Wald, einem Besuch eines Bauernhofes oder einer kulturellen Einrichtung, immer steht der direkte und „hautnahe“ Kontakt zum Modulthema im Vordergrund.
Nur was man kennt, kann man auch schützen
Die Kindern lernen, dass sie Teil eines vielfältigen hochwertigen Naturraumes sind und ihr Tun und Verhalten unmittelbare Auswirkungen darauf hat. So sensibilisiert und informiert, werden sie in die Lage versetzt als junge Heranwachsende die Schönheit und Vielfalt aber auch die Verletzlichkeit und Veränderlichkeit ihrer Umwelt und Umgebung wahrzunehmen und zu verstehen sowie in die Lage versetzt selbst möglichst verantwortungsvoll und nachhaltig zu handeln.
Effektive Zusammenarbeit
Die Naturpark-Schulen Obere Donau leben von der engen Zusammenarbeit verschiedener Stellen, die dazu zusammen maßgeblich dazu beitragen, jede zertifizierte Schule zu einer Naturpark-Schule werden zu lassen.
Schulträger und Schule
Die örtliche Gemeinde als Schulträger und die jeweilige Schule arbeiten bei einer Naturpark-Schule eng mit dem Naturpark zusammen. um Naturparkthemen verstärkt in den Unterricht zu integrieren und Unterrichtsmodule zu erstellen
Die außerschulischen Partnerinnen und Partner
Außerschulische Partnerinnen und Partner vermitteln den Kindern direkt Erfahrungen und Wissen aus der Praxis und bieten häufig auch Möglichkeiten selbst tätig zu werden. Die außerschulischen Fachleute unterstützen die Lehrkräfte der Schule damit bei der Umsetzung der Bildungspläne und machen Natur, Heimat und Kultur erleb- und begreifbar.
Der Naturparkverein
Dank der Größe und Vielfalt des Naturparks Obere Donau können Grundschulen als Naturpark-Schulen ganz unterschiedliche Module entwickeln und somit auf örtliche Besonderheiten eingehen. Sie können aber auch im entstehenden Netzwerk der Naturpark-Schulen gegenseitig voneinander profitieren und intensiven Austausch pflegen, bis hin zum Austausch kompletter Unterrichtsmodule.
Unsere Naturpark-Schulen
Grundschule Inzigkofen
Die Grundschule Inzigkofen wurde 2022 als erste Schule im Naturpark Obere Donau zertifiziert.
Wildensteinschule Leibertingen
Die Wildensteinschule in Leibertingen ist seit 2024 zertifiziert.
Grundschule Rohrdorf
Die Grundschule Rohrdorf ist seit Juli 2024 Mitglied im Netzwerk der Naturpark-Schulen.
Donau-Lauchert-Schule Sigmaringendorf
Die Donau-Lauchert-Schule ist seit September 2024 zertifiziert.
Juraschule Gosheim
Die Gosheimer Juraschule darf sich seit Dezember 2024 Naturpark-Schule nennen.
Grundschule Denkingen
Die Grundschule Denkingen befindet sich momentan auf dem Weg zur Zertifizierung.
Grundschule Böttingen
Die Grundschule Böttingen befindet sich momentan auf dem Weg zur Zertifizierung.
Hier gibt es mehr Infos
Weitere Infos vom Verband deutscher Naturparke zu den Naturpark-Schulen gibt es hier:
Wer kann mitmachen?
Es können alle Grundschulen teilnehmen, sofern sie in einer der 56 Mitgliedskommunen des Naturparks angesiedelt sind. Am Projekt interessierte Lehrkräfte können sich gerne für ein erstes Informationsgespräch melden.
Ihre Ansprechpartner:
Das Naturpark-Team
kontakt@naturpark-obere-donau.de
07466 / 92 80 - 0