CO₂-Projekt

Das CO₂-Projekt des Naturparks Obere Donau ist ein Klimaschutzprojekt mit dem Titel „Landschaft als CO₂-Speicher“. Ziel ist es zu zeigen, wie die Landschaft mehr Kohlendioxid speichern und damit zum Klimaschutz beitragen kann.

Der Naturpark Südschwarzwald und der Naturpark Obere Donau haben in den Jahren 2023 und 2024 gemeinsam das Projekt „Landschaft als CO₂-Speicher“ umgesetzt. Unterstützt wurden sie dabei vom Dienstleister unique land use GmbH aus Freiburg und vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Ein Beirat, besetzt mit Vertretern aus Landwirtschaft, Ökologie, Landespflege und Landesverwaltung, hat das ganze Projekt begleitet.

Erosionsschutz, Biodiversität und Resilienz

Im Projekt wurden in erster Linie Maßnahmen empfohlen, welche nicht nur zur CO₂-Speicherung beitragen, sondern Betrieb und Umwelt in mehrfacher Hinsicht stärken: durch verbesserten Erosionsschutz, eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenperioden und die Förderung der biologischen Vielfalt.

Bodengesundheit im Fokus

Durch das große Interesse der Betriebe am Thema Bodengesundheit, wurde hierauf der Fokus gelegt. Durch den gezielten Aufbau von Humus verbessert sich nicht nur die Bodenstruktur und Wasserspeicherfähigkeit, sondern auch die langfristige Produktivität der Flächen.

Großes CO₂-Speicherpotenzial

Auf Basis der flächenscharfen Planung konnten die Projektpartner berechnen, welches CO₂-Einsparpotenzial in der Region steckt: Würden die vorgeschlagenen Maßnahmen auf allen geeigneten Flächen in beiden Naturparken umgesetzt, ließen sich pro Jahr bis zu 185.000 Tonnen zusätzliches CO₂ binden.

Ein grüner Traktor mit hochgeklappter roter Scheibenegge auf einer Wiese